Die neutrale Zone (TNG): Unterschied zwischen den Versionen

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In unmittelbarer Nähe des Schiffes wird eine alte Raumkapsel entdeckt. Data beamt mit Worf hinüber und findet mehrere Behälter, in denen tiefgefrorene Menschen liegen. Drei sind in einwandfreiem Zustand, sie werden an Bord der Enterprise gebeamt und ins Leben zurückgeholt. Es stellt sich heraus, daß sie bereits im 20. Jahrhundert eingefroren wurden. Da mehrere Außenposten zerstört worden sind, fliegt die Enterprise zur Neutralen Zone.
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Man erwartet die Rückkehr Captain Picards, der zu einer dringenden Konferenz gerufen worden war, als die Sensoren eine alte Raumkapsel entdecken, die scheinbar von der Erde stammt. Riker will sie in der Atmosphäre eines Planeten, auf den sie zufliegt, verglühen lassen, aber Data würde gerne herüberbeamen und sich die Kapsel, die für ihn ein Stück Geschichte, eine fliegende Antiquität, darstellt, etwas genauer betrachten. Da man noch einige Zeit bis zur Rückkehr des Captains hat, stimmt Riker zu, läßt Worf aber vorsichtshalber mit hinüber beamen.<br>
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Die beiden entdecken einen noch intakten Solargenerator und einen primitiven Bordcomputer. Hinter einer Tür machen sie eine faszinierende Entdeckung: Kälteschlafkammern. In zweien der Kammern finden sich Tote, doch in drei weiteren Kammern sind noch perfekt eingefrorene Menschen. Man beamt die drei Kammern auf die Enterprise, als auch der Captain eintrifft und sofort mit Warp 8 Kurs auf die neutrale Zone setzen läßt. Er berichtet, daß in Sektor 3 zwei Außenposten zerstört wurden. Außerdem hat man seit Sternzeit 41903,2 keine Verbindung mehr zu den Sternenbasen in Sektor 31. Riker mutmaßt, die Romulaner könnten dafür verantwortlich sein, was Picard ebenfalls für wahrscheinlich hält. Allerdings fragt sich, warum sich die Romulaner nach einer 50 Jahre währenden Isolation so plötzlich und so brutal zurück melden sollten - der letzte Kontakt fand beim Tomed-Zwischenfall statt, der auf beiden Seiten hohe Verluste forderte. Man vermutet, daß die Romulaner erst einmal abwarten werden, was ihnen die Sternenflotte entgegen setzt, um daran ihre Kräfte zu messen, denn sicherlich werden auch sie in den letzten 50 Jahren Entwicklung betrieben haben, und ihr Wissen über die Föderation ist vermutlich ähnlich veraltet wie umgekehrt.
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Später wird Picard auf die Krankenstation gerufen, wo ihm Dr. Crusher von den Geretteten aus der Kapsel berichtet: alle drei waren im späten 20. Jahrhundert an damals unheilbaren Krankheiten gestorben und dann direkt nach ihrem Tod eingefroren worden. Weshalb sie nun in einer Raumkapsel durch das All fliegen, weiß Crusher aber auch nicht; jedenfalls konnte sie die drei ohne Probleme heilen. Picard ist erzürnt, da ihm noch niemand davon berichtet hatte, doch Data rechtfertigt sich, da er es für das einzig Richtige hielt, die Kammern an Bord zu beamen. Picard steht vor vollendeten Tatsachen und beauftragt Riker, sich um die drei Besucher aus der Vergangenheit zu kümmern - und sie ihm vor allem vom Hals zu halten, da er sich mit den Romulanern beschäftigen muß und keine Zeit für die Besucher hat.<br>
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Dann weckt Beverly die drei auf, und Data nennt ihre Namen, die er aus dem Speicher der Kapsel rekonstruieren konnte:
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* Claire Raymond, Alter 35, Hausfrau, gestorben an einer Embolie
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* Ralph Offenhaus, Alter 55, Finanzmakler, hatte eine Herzmuskelschwäche
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* L. Q. Sonny Clemens, Musiker, gestorben wegen Drogenmißbrauchs.
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Riker sagt ihnen, daß sie vor 375 Jahren gestorben, nun jedoch wieder völlig gesund sind, und erklärt, daß Data ein Android und Worf ein Klingone ist, und daß sich vieles geändert hat. Sonny meint, er und die anderen wären in einer Raumkapsel gewesen, da dort die Gefahr eines Energieausfalles wesentlich geringer ist, als auf der Erde. Claire vermutet, daß ihr Mann Donald, der schon immer ein Fan neumodischer Dinge war, ihr den Platz in der Kapsel beschafft hat. Offenhaus ist ebenfalls froh, am Leben und gesund zu sein, hatte aber auch nichts anderes erwartet, immerhin hatte er viel Geld für die Konservierung bezahlt. Nun will er dringend telefonieren - allein die Zinsen seiner Anlagen dürften astronomische Höhen erreicht haben. Doch dann wird Riker auf die Brücke gerufen, und Offenhaus muß sich noch etwas gedulden.
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Deanna hat mittlerweile ein Dossier über die Romulaner zusammen gestellt. Sie erläutert, daß die Romulaner sehr extreme Persönlichkeiten haben: sie können gleichermaßen brutal sein, wie auch im nächsten Moment schon wieder sehr sanft. Zudem neigen sie zu heftiger Arroganz, da sie sich anderen Spezies überlegen fühlen. Dennoch sind sie von den Menschen fasziniert. Interessant ist, daß sie höchstwahrscheinlich nicht die Initiative ergreifen werden, sondern diese ihrem Gegenüber überlassen, um dessen eventuelle Fehler und Schwächen dann ausnutzen zu können. Data fügt hinzu, daß es seit genau 53 Jahren, sieben Monaten und 18 Tagen keinen Kontakt mehr mit den Romulanern gab. Er vermutet, daß sie feindlich gesonnen sind und daher die Situation nutzen, um ihre Taktik und ihre Technik an der Enterprise zu messen.<br>
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Dann meldet sich Ralph über die Bordsprechanlage, um den Captain zu sprechen. Erzürnt begibt sich Picard in Ralphs Quartier und fordert ihn auf, die Kommunikationsanlage nicht mehr zu nutzen. Ralph meint, er wolle niemanden von seiner Arbeit abhalten, doch es wäre sehr wichtig, daß er nun herausfindet, wie es um seine Finanzen bestellt ist. Picard erwidert, daß man Hunger, Not, aber auch Reichtum im 24. Jahrhundert abgeschafft hat - die Menschheit ist nun erwachsen geworden. Ralph kontert, daß es ihm nie ums Geld gegangen sei, sondern um die Macht, die es ihm verleiht. Picard meint, derlei Macht wäre nur eine Illusion und verabschiedet sich. Allerdings soll sich Deanna um die Gäste kümmern und vor allem dafür sorgen, daß sie die Kommunikationsanlage nicht mehr nutzen. Sie bemerkt, daß Claire am Weinen ist - immerhin ist ihre Familie längst gestorben, aber Deanna hilft ihr dabei, ihre Nachkommen zu finden, um sie ein wenig abzulenken.
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Dann ist die Enterprise in der neutralen Zone angekommen. Der Außenposten Delta-05 ist komplett zerstört - fast scheint es, als wäre er verschwunden. Es sind keine Spuren einer konventionellen Attacke zu erkennen. Beim Außenposten auf Taurog IX findet man die selbe Situation vor, und auf Rikers Vorschlag hin läßt der Captain Gelben Alarm geben. Dann entdeckt man eine sich bewegende Turbulenz, es scheint ein getarntes Schiff zu sein. Riker und Worf schlagen vor, die Waffen zu aktivieren, doch Picard lehnt das ab: er will erst einmal abwarten. Plötzlich ist die Turbulenz verschwunden - es scheint, die Romulaner haben ihren Tarnmechanismus deutlich verbessert. Gleich darauf enttarnt sich das romulanische Schiff vollständig - offenbar wollten sie zunächst die Absichten der Enterprise erkunden. Ralph, dem das Warten zu langweilig wurde, ist indes unbemerkt auf die Brücke gekommen.<br>
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Der Captain befiehlt, eine Grußfrequenz zu öffnen, doch Worf meint, die Romulaner wären ohne Ehre: auf Kithomer töteten sie seine Eltern, obwohl sie angeblich Verbündete waren. Menschen und Klingonen würden sie für den letzten Dreck halten. Als Picard seinen Befehl wiederholt, kommt Worf ihm nach. Vom romulanischen Schiff meldet sich Commander T'Bok, und nach dem Austausch bedeutungsschwangerer Phrasen nennt er den eigentlichen Grund seiner Anwesenheit auf dieser Seite der neutralen Zone: es wurden ebenfalls romulanische Außenposten entlang des Randes der Zone vernichtet, offenbar von den selben Aggressoren, die auch auf Föderationsseite dafür verantwortlich sind. Picard schlägt vor, in dieser Angelegenheit eine Zusammenarbeit durchzuführen. T'Bok, der schon fast damit rechnete, Picard würde eine Allianz vorschlagen, stimmt mehr oder weniger zu, zumindest unter der Voraussetzung, daß der Informationsaustausch für beide Seiten von Vorteil ist.
 
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Aktuelle Version vom 18. Juni 2007, 12:32 Uhr

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Wichtige Eckdaten

Episoden TNG-Die neutrale Zone 1.jpg
Folge Nr: 1.26 / 26
PCode: 126
Originaltitel: The Neutral Zone
Deutscher Titel: Die neutrale Zone
Erstausstrahlung US: 14.05.1988
Erstausstrahlung DE: 06.04.1991
Sternzeit: 41986.0


Darsteller

Hauptdarsteller

Rolle Darsteller dt. Synchronstimme
Jean-Luc Picard Patrick Stewart Peter Aust / Rolf Schult / Ernst Meincke
William T. Riker Jonathan Frakes Jürgen Wolfgang / Detlef Bierstedt
Geordi LaForge LeVar Burton Andreas von der Meden / Charles Rettinghaus
Natasha Yar Denise Crosby
Worf Michael Dorn Marcel Gerhard / Raimund Krone
Dr. Beverly Crusher Gates McFadden Rita Engelmann
Deanna Troi Marina Sirtis Heidi Berndt / Eva Kryll
Data Brent Spiner Michael Hark / Michael Pan
Wesley Crusher Richard William Wheaton Sven Plate

Gastdarsteller

Rolle Darsteller
Comm. T'Bok Marc Alaimo
Subcomm. Thei Anthony James
I.Q. Sonny Clemons Leon Rippy
Clare Raymond Gracie Harrison
Ralph Offenhouse Peter Mark Richman

Produktion

Regie: James L. Conway
Produktion: Gene Roddenberry, Maurice Hurley, Robert H. Justman & Rick Berman
Drehbuch: Maurice Hurley
Storry: Deborah McIntyre & Mona Glee
Bemerkung: --

Handlung

Episoden TNG-Die neutrale Zone 2.jpg

Man erwartet die Rückkehr Captain Picards, der zu einer dringenden Konferenz gerufen worden war, als die Sensoren eine alte Raumkapsel entdecken, die scheinbar von der Erde stammt. Riker will sie in der Atmosphäre eines Planeten, auf den sie zufliegt, verglühen lassen, aber Data würde gerne herüberbeamen und sich die Kapsel, die für ihn ein Stück Geschichte, eine fliegende Antiquität, darstellt, etwas genauer betrachten. Da man noch einige Zeit bis zur Rückkehr des Captains hat, stimmt Riker zu, läßt Worf aber vorsichtshalber mit hinüber beamen.
Die beiden entdecken einen noch intakten Solargenerator und einen primitiven Bordcomputer. Hinter einer Tür machen sie eine faszinierende Entdeckung: Kälteschlafkammern. In zweien der Kammern finden sich Tote, doch in drei weiteren Kammern sind noch perfekt eingefrorene Menschen. Man beamt die drei Kammern auf die Enterprise, als auch der Captain eintrifft und sofort mit Warp 8 Kurs auf die neutrale Zone setzen läßt. Er berichtet, daß in Sektor 3 zwei Außenposten zerstört wurden. Außerdem hat man seit Sternzeit 41903,2 keine Verbindung mehr zu den Sternenbasen in Sektor 31. Riker mutmaßt, die Romulaner könnten dafür verantwortlich sein, was Picard ebenfalls für wahrscheinlich hält. Allerdings fragt sich, warum sich die Romulaner nach einer 50 Jahre währenden Isolation so plötzlich und so brutal zurück melden sollten - der letzte Kontakt fand beim Tomed-Zwischenfall statt, der auf beiden Seiten hohe Verluste forderte. Man vermutet, daß die Romulaner erst einmal abwarten werden, was ihnen die Sternenflotte entgegen setzt, um daran ihre Kräfte zu messen, denn sicherlich werden auch sie in den letzten 50 Jahren Entwicklung betrieben haben, und ihr Wissen über die Föderation ist vermutlich ähnlich veraltet wie umgekehrt.

Später wird Picard auf die Krankenstation gerufen, wo ihm Dr. Crusher von den Geretteten aus der Kapsel berichtet: alle drei waren im späten 20. Jahrhundert an damals unheilbaren Krankheiten gestorben und dann direkt nach ihrem Tod eingefroren worden. Weshalb sie nun in einer Raumkapsel durch das All fliegen, weiß Crusher aber auch nicht; jedenfalls konnte sie die drei ohne Probleme heilen. Picard ist erzürnt, da ihm noch niemand davon berichtet hatte, doch Data rechtfertigt sich, da er es für das einzig Richtige hielt, die Kammern an Bord zu beamen. Picard steht vor vollendeten Tatsachen und beauftragt Riker, sich um die drei Besucher aus der Vergangenheit zu kümmern - und sie ihm vor allem vom Hals zu halten, da er sich mit den Romulanern beschäftigen muß und keine Zeit für die Besucher hat.
Dann weckt Beverly die drei auf, und Data nennt ihre Namen, die er aus dem Speicher der Kapsel rekonstruieren konnte:

  • Claire Raymond, Alter 35, Hausfrau, gestorben an einer Embolie
  • Ralph Offenhaus, Alter 55, Finanzmakler, hatte eine Herzmuskelschwäche
  • L. Q. Sonny Clemens, Musiker, gestorben wegen Drogenmißbrauchs.

Riker sagt ihnen, daß sie vor 375 Jahren gestorben, nun jedoch wieder völlig gesund sind, und erklärt, daß Data ein Android und Worf ein Klingone ist, und daß sich vieles geändert hat. Sonny meint, er und die anderen wären in einer Raumkapsel gewesen, da dort die Gefahr eines Energieausfalles wesentlich geringer ist, als auf der Erde. Claire vermutet, daß ihr Mann Donald, der schon immer ein Fan neumodischer Dinge war, ihr den Platz in der Kapsel beschafft hat. Offenhaus ist ebenfalls froh, am Leben und gesund zu sein, hatte aber auch nichts anderes erwartet, immerhin hatte er viel Geld für die Konservierung bezahlt. Nun will er dringend telefonieren - allein die Zinsen seiner Anlagen dürften astronomische Höhen erreicht haben. Doch dann wird Riker auf die Brücke gerufen, und Offenhaus muß sich noch etwas gedulden.

Deanna hat mittlerweile ein Dossier über die Romulaner zusammen gestellt. Sie erläutert, daß die Romulaner sehr extreme Persönlichkeiten haben: sie können gleichermaßen brutal sein, wie auch im nächsten Moment schon wieder sehr sanft. Zudem neigen sie zu heftiger Arroganz, da sie sich anderen Spezies überlegen fühlen. Dennoch sind sie von den Menschen fasziniert. Interessant ist, daß sie höchstwahrscheinlich nicht die Initiative ergreifen werden, sondern diese ihrem Gegenüber überlassen, um dessen eventuelle Fehler und Schwächen dann ausnutzen zu können. Data fügt hinzu, daß es seit genau 53 Jahren, sieben Monaten und 18 Tagen keinen Kontakt mehr mit den Romulanern gab. Er vermutet, daß sie feindlich gesonnen sind und daher die Situation nutzen, um ihre Taktik und ihre Technik an der Enterprise zu messen.
Dann meldet sich Ralph über die Bordsprechanlage, um den Captain zu sprechen. Erzürnt begibt sich Picard in Ralphs Quartier und fordert ihn auf, die Kommunikationsanlage nicht mehr zu nutzen. Ralph meint, er wolle niemanden von seiner Arbeit abhalten, doch es wäre sehr wichtig, daß er nun herausfindet, wie es um seine Finanzen bestellt ist. Picard erwidert, daß man Hunger, Not, aber auch Reichtum im 24. Jahrhundert abgeschafft hat - die Menschheit ist nun erwachsen geworden. Ralph kontert, daß es ihm nie ums Geld gegangen sei, sondern um die Macht, die es ihm verleiht. Picard meint, derlei Macht wäre nur eine Illusion und verabschiedet sich. Allerdings soll sich Deanna um die Gäste kümmern und vor allem dafür sorgen, daß sie die Kommunikationsanlage nicht mehr nutzen. Sie bemerkt, daß Claire am Weinen ist - immerhin ist ihre Familie längst gestorben, aber Deanna hilft ihr dabei, ihre Nachkommen zu finden, um sie ein wenig abzulenken.

Dann ist die Enterprise in der neutralen Zone angekommen. Der Außenposten Delta-05 ist komplett zerstört - fast scheint es, als wäre er verschwunden. Es sind keine Spuren einer konventionellen Attacke zu erkennen. Beim Außenposten auf Taurog IX findet man die selbe Situation vor, und auf Rikers Vorschlag hin läßt der Captain Gelben Alarm geben. Dann entdeckt man eine sich bewegende Turbulenz, es scheint ein getarntes Schiff zu sein. Riker und Worf schlagen vor, die Waffen zu aktivieren, doch Picard lehnt das ab: er will erst einmal abwarten. Plötzlich ist die Turbulenz verschwunden - es scheint, die Romulaner haben ihren Tarnmechanismus deutlich verbessert. Gleich darauf enttarnt sich das romulanische Schiff vollständig - offenbar wollten sie zunächst die Absichten der Enterprise erkunden. Ralph, dem das Warten zu langweilig wurde, ist indes unbemerkt auf die Brücke gekommen.
Der Captain befiehlt, eine Grußfrequenz zu öffnen, doch Worf meint, die Romulaner wären ohne Ehre: auf Kithomer töteten sie seine Eltern, obwohl sie angeblich Verbündete waren. Menschen und Klingonen würden sie für den letzten Dreck halten. Als Picard seinen Befehl wiederholt, kommt Worf ihm nach. Vom romulanischen Schiff meldet sich Commander T'Bok, und nach dem Austausch bedeutungsschwangerer Phrasen nennt er den eigentlichen Grund seiner Anwesenheit auf dieser Seite der neutralen Zone: es wurden ebenfalls romulanische Außenposten entlang des Randes der Zone vernichtet, offenbar von den selben Aggressoren, die auch auf Föderationsseite dafür verantwortlich sind. Picard schlägt vor, in dieser Angelegenheit eine Zusammenarbeit durchzuführen. T'Bok, der schon fast damit rechnete, Picard würde eine Allianz vorschlagen, stimmt mehr oder weniger zu, zumindest unter der Voraussetzung, daß der Informationsaustausch für beide Seiten von Vorteil ist.

Bewertung

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