Deflektor: Unterschied zwischen den Versionen

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Dieser Deflektorschild stammt von der Galaxy-Klasse. Die Primärfunktion des Deflektor ist es, dem Raumschiff die Bahn frei zu machen, denn bei den hohen Geschwindigkeiten können auch kleine Asteroiden schweren Schaden am Schiff verursachen, wenn sie aufprallen, aber davor schützt der Deflektor mit einem Gravitationsstrahl. Die Emission selbst besteht aus einem Gravitonenstrahl, der vom Subraumfeldverzerrungs-  
 
Dieser Deflektorschild stammt von der Galaxy-Klasse. Die Primärfunktion des Deflektor ist es, dem Raumschiff die Bahn frei zu machen, denn bei den hohen Geschwindigkeiten können auch kleine Asteroiden schweren Schaden am Schiff verursachen, wenn sie aufprallen, aber davor schützt der Deflektor mit einem Gravitationsstrahl. Die Emission selbst besteht aus einem Gravitonenstrahl, der vom Subraumfeldverzerrungs-  
verstärkern gebündelt und gelenkt wird. Es werden zwei Strahlen erzeugt: der erste generiert eine Reihe parabolische Schilde, die sich etwa zwei Kilometer vor dem Schiff erstrecken. Diese Schilde lassen Wasserstoffatome und submikronische Partikel abprallen. Der zweite Strahl ist eine starke Traktor-Deflektor-Emission, diese fegt bereits tausend Kilometer vor dem Schiff größere Teile aus der Bahn des Schiffes.  
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verstärkern gebündelt und gelenkt wird. Es werden zwei Strahlen erzeugt: der erste generiert eine Reihe parabolische Schilde, die sich etwa zwei Kilometer vor dem Schiff erstrecken. Diese Schilde lassen Wasserstoffatome und submikronische Partikel abprallen. Der zweite Strahl ist eine starke Traktor-Deflektor-Emission, diese fegt bereits tausend Kilometer vor dem Schiff größere Teile aus der Bahn des Schiffes.
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Die Deflektorscheibe kann rekonfiguriert werden, um Emissionen zu übertragen oder gezielte Energiestrahlen auszusenden. Die Emissionen des Deflektorstrahls wird durch die fächerförmige Anordnung der Platten möglich. Die Neigung und Krümmung von jeder einzelnen Platte kann der Computer seperat einstellen. Damit ist es möglich den Strahl individuell zu Bündeln und dorthin zulenken wo er benötigt wird.
 
Die Deflektorscheibe kann rekonfiguriert werden, um Emissionen zu übertragen oder gezielte Energiestrahlen auszusenden. Die Emissionen des Deflektorstrahls wird durch die fächerförmige Anordnung der Platten möglich. Die Neigung und Krümmung von jeder einzelnen Platte kann der Computer seperat einstellen. Damit ist es möglich den Strahl individuell zu Bündeln und dorthin zulenken wo er benötigt wird.
 
===Technische Details===
 
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Das wichtigste Element ist mit Sicherheit der Partikelemitter, durch den die Antiprotonen, die sich in der Zentraleinheit und dem äußeren Ring befinden, einen unsichtbaren Strahl erzeugen, der über Tausende von Kilometern die Störfaktoren zur Seite räumt. Je schneller die Phoenix fliegt, desto mehr Energie muss aufgewendet werde, um die Deflektorscheibe ausreichend mit Energie zu versorgen.  
 
Das wichtigste Element ist mit Sicherheit der Partikelemitter, durch den die Antiprotonen, die sich in der Zentraleinheit und dem äußeren Ring befinden, einen unsichtbaren Strahl erzeugen, der über Tausende von Kilometern die Störfaktoren zur Seite räumt. Je schneller die Phoenix fliegt, desto mehr Energie muss aufgewendet werde, um die Deflektorscheibe ausreichend mit Energie zu versorgen.  
  
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Da die Deflektorscheibe mit Antiprotonen geladen ist, ist sie sehr empfindlich gegen Phaserfeuer. Ein Beschuss der Scheibe, kann zur Zerstörung des Schiffes führen.
 
Da die Deflektorscheibe mit Antiprotonen geladen ist, ist sie sehr empfindlich gegen Phaserfeuer. Ein Beschuss der Scheibe, kann zur Zerstörung des Schiffes führen.
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Es gibt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, um den Protonenstrahl anderweitig verwendbar zu machen. Ein Beispiel ist ein Langstrecken-Subraumtransmitter. Die Deflektorscheibe kann hier zur Kommunikationsmöglichkeit über weite Strecken werden. Die Borg versuchtes dies einst als sie kurzzeitig damit begonnen die Enterprise - E zu assimilieren, im Jahr 2063. So wollten sie versuchen die Borg, die damals noch im Delta Quadranten lebten, zu kontakten. Zu diesem Zweck versuchten sie den Deflektor in eine Interplex -Boje zu verwandeln, um ihr Signal über weite Strecken senden zu können.  
 
Es gibt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, um den Protonenstrahl anderweitig verwendbar zu machen. Ein Beispiel ist ein Langstrecken-Subraumtransmitter. Die Deflektorscheibe kann hier zur Kommunikationsmöglichkeit über weite Strecken werden. Die Borg versuchtes dies einst als sie kurzzeitig damit begonnen die Enterprise - E zu assimilieren, im Jahr 2063. So wollten sie versuchen die Borg, die damals noch im Delta Quadranten lebten, zu kontakten. Zu diesem Zweck versuchten sie den Deflektor in eine Interplex -Boje zu verwandeln, um ihr Signal über weite Strecken senden zu können.  
  
 
Natürlich kann man den Deflektor auch dazu verwenden bestimmte Arten von Schutzschilden zu durchbrechen oder, wenn man die Deflektoren mehrerer Schiffe zusammenschaltet, auch um getarnte Schiffe aufzuspüren. In dem man ein Tachyonnetz über die Deflektoren emitiert, sobald ein getarntes Schiff dieses durchfliegt würde es entdeckt werden, da es einen Riss in diesem Netz reißen würde.  
 
Natürlich kann man den Deflektor auch dazu verwenden bestimmte Arten von Schutzschilden zu durchbrechen oder, wenn man die Deflektoren mehrerer Schiffe zusammenschaltet, auch um getarnte Schiffe aufzuspüren. In dem man ein Tachyonnetz über die Deflektoren emitiert, sobald ein getarntes Schiff dieses durchfliegt würde es entdeckt werden, da es einen Riss in diesem Netz reißen würde.  
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Es ist ebenffalls möglich auch mit abgekoppelten Deflektor mit Warpgeschwindigkeit zu fliegen. Durch den äußeren Ring, und einen provisorischen Emitter, der unter der Zentraleinheit liegt, kann immer noch genug Schutt zur Seite geräumt werden. Allerdings ist es in so einem Fall nicht ratsam, zu schnell zu fliegen.
 
Es ist ebenffalls möglich auch mit abgekoppelten Deflektor mit Warpgeschwindigkeit zu fliegen. Durch den äußeren Ring, und einen provisorischen Emitter, der unter der Zentraleinheit liegt, kann immer noch genug Schutt zur Seite geräumt werden. Allerdings ist es in so einem Fall nicht ratsam, zu schnell zu fliegen.
 
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Aktuelle Version vom 3. Dezember 2005, 13:36 Uhr

Der Navigationsdeflektor

Allgemeines

Thema Defensivsysteme 5.jpg

Dieser Deflektorschild stammt von der Galaxy-Klasse. Die Primärfunktion des Deflektor ist es, dem Raumschiff die Bahn frei zu machen, denn bei den hohen Geschwindigkeiten können auch kleine Asteroiden schweren Schaden am Schiff verursachen, wenn sie aufprallen, aber davor schützt der Deflektor mit einem Gravitationsstrahl. Die Emission selbst besteht aus einem Gravitonenstrahl, der vom Subraumfeldverzerrungs- verstärkern gebündelt und gelenkt wird. Es werden zwei Strahlen erzeugt: der erste generiert eine Reihe parabolische Schilde, die sich etwa zwei Kilometer vor dem Schiff erstrecken. Diese Schilde lassen Wasserstoffatome und submikronische Partikel abprallen. Der zweite Strahl ist eine starke Traktor-Deflektor-Emission, diese fegt bereits tausend Kilometer vor dem Schiff größere Teile aus der Bahn des Schiffes.

Die Deflektorscheibe kann rekonfiguriert werden, um Emissionen zu übertragen oder gezielte Energiestrahlen auszusenden. Die Emissionen des Deflektorstrahls wird durch die fächerförmige Anordnung der Platten möglich. Die Neigung und Krümmung von jeder einzelnen Platte kann der Computer seperat einstellen. Damit ist es möglich den Strahl individuell zu Bündeln und dorthin zulenken wo er benötigt wird.

Technische Details

Die Hauptbestandteile der Deflektorscheibe sind:

  • der äußere Ring
  • die Zentraleinheit
  • der Partikelemitter
  • die magnetische Sperrvorrichtung
Thema Defensivsysteme 6.jpg

Das wichtigste Element ist mit Sicherheit der Partikelemitter, durch den die Antiprotonen, die sich in der Zentraleinheit und dem äußeren Ring befinden, einen unsichtbaren Strahl erzeugen, der über Tausende von Kilometern die Störfaktoren zur Seite räumt. Je schneller die Phoenix fliegt, desto mehr Energie muss aufgewendet werde, um die Deflektorscheibe ausreichend mit Energie zu versorgen.

Die magnetische Sperrvorrichtung ermöglicht es, die Zentraleinheit abzukoppeln, um eventuellen Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Da die Deflektorscheibe mit Antiprotonen geladen ist, ist sie sehr empfindlich gegen Phaserfeuer. Ein Beschuss der Scheibe, kann zur Zerstörung des Schiffes führen.

Verwendung

Thema Defensivsysteme 7.jpg

Es gibt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, um den Protonenstrahl anderweitig verwendbar zu machen. Ein Beispiel ist ein Langstrecken-Subraumtransmitter. Die Deflektorscheibe kann hier zur Kommunikationsmöglichkeit über weite Strecken werden. Die Borg versuchtes dies einst als sie kurzzeitig damit begonnen die Enterprise - E zu assimilieren, im Jahr 2063. So wollten sie versuchen die Borg, die damals noch im Delta Quadranten lebten, zu kontakten. Zu diesem Zweck versuchten sie den Deflektor in eine Interplex -Boje zu verwandeln, um ihr Signal über weite Strecken senden zu können.

Natürlich kann man den Deflektor auch dazu verwenden bestimmte Arten von Schutzschilden zu durchbrechen oder, wenn man die Deflektoren mehrerer Schiffe zusammenschaltet, auch um getarnte Schiffe aufzuspüren. In dem man ein Tachyonnetz über die Deflektoren emitiert, sobald ein getarntes Schiff dieses durchfliegt würde es entdeckt werden, da es einen Riss in diesem Netz reißen würde.

Es ist ebenffalls möglich auch mit abgekoppelten Deflektor mit Warpgeschwindigkeit zu fliegen. Durch den äußeren Ring, und einen provisorischen Emitter, der unter der Zentraleinheit liegt, kann immer noch genug Schutt zur Seite geräumt werden. Allerdings ist es in so einem Fall nicht ratsam, zu schnell zu fliegen.

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